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Quanten-Computer aus dem Mühlviertel verändern Zukunft

Quanten-Computer aus dem Mühlviertel verändern Zukunft

Mit „QuantumReady“ will das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) kleinen und mittleren Unternehmen den Weg in die Ära des Quanten Computings ebnen. Ein Forschungsprojekt sieht die Zukunft Europas zwischen Bits, Atomen und mutiger Regionalpolitik.

Die Idee: Unternehmen sollen nicht erst dann über Quanten-Technologien stolpern, wenn sie längst Standard sind, sondern schon heute lernen, wie sie diese Technologien gewinnbringend einsetzen könnten.

Das Projekt soll als Werkzeugkasten für Unternehmen dienen: KMUs sollen sehen und verstehen, ob Quanten Computing für sie sinnvoll ist und wenn ja, wie. Dafür werden reale industrielle Anwendungsfälle entworfen, simuliert und bewertet. Die Projektpartner reichen von Engineering Software Steyr bis zur Wiener HAKOM Time Series.

Europäische Forschung in Hagenberg

Das Ziel: Szenarien greifbar zu machen mit Optimierung von Produktionsprozessen, neuen Datenmodelle und Beschleunigung hochkomplexer Analysen. Alles ohne Hardware-Abhängigkeit, getestet wird im Simulator. Parallel entstehen im SCCH weitere Prototypen – etwa der KI-gestützte Selbstbedienungsautomat „KeA“ für sichere Behördengänge oder Forschung zu inklusiven Arbeitsplätzen für die Annotation von KI-Daten in Mautsystemen.

Die Mission: Österreichs Führungsposition in der Quantenforschung sichern und die technologische Souveränität Europas stärken. „QuantumReady“ ist Teil der Initiative „Quantum Austria“ (bis 2026 stehen 107 Millionen Euro aus dem EU-Aufbauplan zur Verfügung), ab 2026 wird in Hagenberg weitergedacht – mit dem COMET-Modul „Quantum Algorithm Engineering“, das die nächste Forschungsphase einläutet.

Der nationale EU-Aufbauplan soll Österreichs Regionen stärken und dessen Wirkung in Hagenberg sichtbar wird. Die Botschaft aus dem Mühlviertel ist klar: Zukunft entsteht dort, wo Mut, Förderung und Expertise zusammenkommen. 

„Der EU-Aufbauplan zeigt hier in Hagenberg deutlich, welchen Unterschied europäische Investitionen machen. Hier wird nicht nur geforscht, hier entstehen Lösungen, die unseren Unternehmen im internationalen Wettbewerb echten Mehrwert bringen.“

Claudia Plakolm, Europaministerin

„Quantentechnologien sind Zukunftstechnologien und Österreich ist schon jetzt ganz vorne mit dabei. Mit den Mitteln aus dem EU-Aufbauplan können wir unseren Forschungsstandort stärken, Talente ausbilden und den Transfer von neuem Wissen in die Praxis beschleunigen.“

Eva-Maria Holzleitner, Wissenschafts- und Forschungsministerin

„Oberösterreich setzt auf Technologieführerschaft und Exzellenz als Standortfaktor. Quantentechnologien werden zum Treiber des nächsten Innovationsschubs.“

Markus Achleitner, OÖ Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat

„Das Projekt ‚QuantumReady‘ zeigt eindrucksvoll, was hinter den Zahlen steckt. Wissenschaft und Forschung sind der Schlüssel für Europas Zukunft und Unabhängigkeit.“

Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich

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