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Rasierklingen-Schärfer made in Mühlviertel überzeugte Investoren bei „2 Min 2 Mio“

Rasierklingen-Schärfer made in Mühlviertel überzeugte Investoren bei „2 Min 2 Mio“

Der pensionierte Fleischermeister Max Pachinger und der Unternehmensberater Erwin Schwab konnten die Investoren der PULS-4-Sendung für ihren Rasierklingenschärfer begeistern: mit ihrer weltweit patentierten Textil-Technologie „MaxxiSharp“ hofften 2 Arbinger auf eine Revolution im Bereich der Rasur. Sie stellen sich in der Puls 4-Show „2 Minuten 2 Millionen“ den Investoren – und hatten Erfolg!

Die beiden Perger entwickelten das Rasierklingen-Schärfer-Pad MaxxiSharp. Das Ziel des Duos: Mehrklingen-Einwegrasierer sollen dadurch deutlich öfter wieder verwendet werden können. Nach jeder Anwendung wird der Rasierer mehrmals über ihr Produkt gezogen. Das Versprechen der Hersteller:

„In wenigen Sekunden ist der Rasierer einsatzbereit, poliert und desinfiziert.“

Produkt-Versprechen von MaxxiSharp

Das Duo aus Arbing präsentierte ein besonderes Stück Textil: ihren weltweit patentierten Rasierklingenschärfer „MaxxiSharp“. Der pensionierte Fleischermeister Max Pachinger tüftelte jahrelang. Durch die Zusammenarbeit mit einem Fachmann aus dem Textilbereich kam es zum Durchbruch und zur Entwicklung des Schleifpads. Das Ziel: Mehrklingen-Einwegrasierer sollen nach nur wenigen Anwendungen nicht mehr gleich im Müll landen.

Geld sparen und Umwelt schonen

Beim Pitch in der TV-Show wollten sie deutlich machen: durch das Produkt – nach jeder Anwendung wird der Rasierer mehrmals über den Stoff gezogen – sollen Rasierer deutlich länger haltbar werden. Das spare Geld und schone die Umwelt. Sie hatten auch Zahlen mitgebracht: 1/3 der Weltbevölkerung verwende Einwegrasierer. 10 Milliarden Ein- und Mehrwegrasierer würden jedes Jahr im Restmüll landen.

„Ich möchte die Welt ein bisschen besser machen und ich bin überzeugt davon, dass das Produkt das kann.“

Max Pachinger, Fleischermeister

Überraschung beim Pitch

Für eine Überraschung sorgten sie beim Auftritt: denn sie verzichteten auf ein konkretes Angebot hinsichtlich Beteiligung an die potenziellen Geldgeber. Das gab es bei „2 Minuten 2 Millionen“ noch nie. Ihr Produkt ist zur Serienreife entwickelt, aber noch nicht am Markt. Für den geplanten Verkaufsstart hofften sie auf die erfahrenen Investoren. Man wolle mit den Netzwerken und Kontakten der Experten gemeinsam wachsen.

„Wir suchen einen strategischen Investor, der mit uns den Weg geht, der MaxxiSharp zu den Menschen bringt!“

Erwin Schwab, Textil-Fachmann

Produkt auf Mediashop

Der Plan ging auf: ein Markttest hatte das große Potenzial aufgezeigt. Die 6 Investoren zeigten sich sehr interessiert und alle wollen mit ihren Möglichkeiten und ihrer Expertise zum Erfolg beitragen – etwa in den Bereichen Vertrieb und Marketing. Unter anderem gab es ein Mediashop-Ticket, was bedeutet, dass seit der Sendungs-Ausstrahlung am Faschingsdienstag, 17. Februar 2025, das Rasierklingen-Schärfer-Pad online erhältlich ist. In welcher Größenordnung die Beteiligung aller 6 Investoren an „MaxxiSharp“ denn denkbar sei, fragte einer der möglichen Geldgeber.

„Wenn die Voraussetzungen passen, können wir über 30 % auch reden.“

Erwin Schwab, Textil-Fachmann

Glückliche Gesichter nach TV-Auftritt

„Es ist besser gelaufen, als wir es uns vorgestellt haben. Wir haben alle Investoren im Boot!“

Max Pachinger, Fleischermeister

Er ist damit seiner Vision ein Stück näher gekommen. Die 13. Staffel von „2 Minuten 2 Millionen – die Puls 4 Start-Up-Show“ ist immer dienstags um 20:15 auf Puls 4 zu sehen.  Bei der Sendung haben Gründer 2 Minuten Zeit, erfahrene Investoren in 2 Minuten von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Im besten Fall sichern sie sich ein Investment in Millionenhöhe. Investoren der aktuellen Staffel sind Katharina Schneider, Eveline Steinberger, Christian Jäger, Mathias Muther, Erich Falkensteiner und Alexander Schütz.


Vor Jahren mit Tüfteln begonnen

45 Jahre lang war Max Pachinger Fleischermeister mit Leib und Seele – und als solcher weiß er um die Bedeutung scharfer Klingen. Noch während seiner Zeit als Unternehmer dachte er über eine Methode nach, die Lebensdauer von Einwegrasierern zu verlängern. „Ich habe vor 8 Jahren mit dem Probieren begonnen. Das Thema hat mich nicht losgelassen“, erzählt Pachinger. Als er bereits im Ruhestand war, sollte es zum Durchbruch kommen.

Mit Textilspezialisten entwickelt

Von seiner Idee berichtete er Erwin Schwab, einem Freund aus Arbing. „Er hat mir vor 2 Jahren seinen Protoytp gezeigt. Bei Recherchen haben wir herausgefunden, dass es so etwas auf der ganzen Welt nicht gibt“, sagt dieser. Der Unternehmensberater stellte den Kontakt mit einem Textilspezialisten im EU-Raum her. Gemeinsam wurde ein Produkt mit natürlichen Zutaten entwickelt. Produziert wird in der EU und verpackt von der Lebenshilfe in Grein. Bislang kam die Innovation testweise bei vielen Personen zum Einsatz.

Gut für Geldbörse und Umwelt

Gesetzt wird auf spezielle Flock-Technologie und molekular beschichtete Mikrofaser. „‚MaxxiSharp‘ entfernt die mikroskopisch kleinen Schäden, die bei jeder Rasur an der Klinge entstehen“, erklären die beiden. Anstatt Rasierer nach einigen Rasuren auszutauschen, sollen diese durch das Pad deutlich langlebiger werden. „Man kann viel Geld sparen und es ist auch sehr gut für die Umwelt“. Das Duo spricht die „gigantischen Müllberge“ an: So würden laut einer Studie derzeit rund 10 Milliarden Einwegrasierer pro Jahr weggeworfen.

Auszeichnung bei Erfindermesse

Mit „MaxxiSharp“ waren Max Pachinger und Erwin Schwab schon im Herbst 2025 erfolgreich: bei der Internationalen Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten (iENA) in Nürnberg erhielten sie für ihren Rasierklingenschärfer in der Kategorie „freie Erfinder“ eine Goldmedaille für hervorragende Leistungen.


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